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Langohrfledermaus im Flug

Lebendige Nacht: Fledermäuse in der Region Zimmerberg

Informationsanlass

Wilde Nachbarn lädt Sie herzlich zum Informationsanlass am 7. Mai in Wädenswil ein.
Die Wildtierbiologin Katja Rauchenstein gibt in einem Vortrag spannende Einblicke in das oft verborgene Leben der Fledermäuse.
Im zweiten Teil des Abends werden die Fragestellungen des diesjährigen Projektes vorgestellt und gezeigt, wie Interessierte sich an der Aktion beteiligen können. Eine Einführung in das Handling der Audiomotten und der Datenerhebung zeigt, welche Arbeiten Freiwillige übernehmen können. Vorkenntnisse sind keine nötig. 

Interessiert, mehr über die Mitmachmöglichkeiten zu erfahren? Melden Sie sich für den Anlass an, wir freuen uns auf Sie. 

Nachtspaziergang

Die Dunkelheit lädt ein, die Welt neu zu entdecken. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch die lebendige Nacht und erleben Sie dabei die Dunkelheit, Geräusche, Düfte und Bewegungen intensiver als sonst. Achten Sie dabei auf die Verwendung von künstlichem Licht - finden Sie noch dunkle Orte, die nachtaktiven Wildtieren Lebensraum bieten können?
 
Wenn Sie Wildtiere sichten, können Sie diese auf der Meldeplattform melden.

Im Jahr 2026 wollen wir mittels akustischer Aufnahmen herausfinden, welche Fledermausarten nachts die Gärten und Wohnsiedlungen der Region Zimmerberg besuchen. Helfen Sie mit!!

Langohrfledermaus

Zug: Lebendige Nacht - Fledermäuse rund ums Haus

Infoanlass: Mitforschen bei "Lebendige Nacht: Fledermäuse rund ums Haus"

Am Mittwoch, dem 29. April 2026, um 18.30 Uhr findet in Zug ein Informationsabend statt, bei dem Sie mehr über die faszinierende Lebensweise der Fledermäuse lernen und erfahren, wie Sie aktiv am Projekt teilnehmen können. Interessiert? Melden Sie sich an auf zug.wildenachbarn/agenda.

Für das Mitmachen im Projekt ist die Teilnahme am Infoanlass nicht zwingend, wir freuen uns aber über Ihre Anmeldung.

Nachtspaziergang im Quartier

Die Dunkelheit lädt ein, die Welt neu zu entdecken. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch die lebendige Nacht und erleben Sie dabei die Dunkelheit, Geräusche, Düfte und Bewegungen intensiver als sonst. Achten Sie dabei auf die Verwendung von künstlichem Licht - finden Sie noch dunkle Orte, die nachtaktiven Wildtieren Lebensraum bieten können?
 
Wenn Sie Wildtiere sichten, können Sie diese auf der Meldeplattform melden.

Broschüre «Lebendige Nacht: Licht aus für unsere Wildtiere»

Künstliches Licht macht die Nacht immer heller – mit Folgen für die Tierwelt. Die Broschüre «Lebendige Nacht: Licht aus für unsere Wildtiere» zeigt, wie stark Lichtverschmutzung nachtaktive Tiere und ganze Ökosysteme beeinträchtigt. Und gibt konkrete Tipps für einen tierfreundlichen Umgang mit Licht. 

Finanzierung

Die Aktion "Lebendige Nacht: Fledermäuse rund ums Haus" 2026 wird von den nachfolgenden Organisationen unterstützt:

  • Trägerorganisationen von Wilde Nachbarn Zug
  • Hürlimann-Wyss Stiftung
  • Nils Erik Beckstrand (NEB) Tierschutz Stiftung
  • Zuger Kantonalbank

Vielen herzlichen Dank!

Im Jahr 2026 wollen wir mittels akustischer Aufnahmen herausfinden, welche Fledermausarten nachts die Gärten und Wohnsiedlungen im Siedlungsgebiet des Kanton Zug besuchen. Helfen Sie mit!

Fledermaus im Garten

Lebendige Nacht: Fledermäuse und Glühwürmchen im Appenzellerland

Faszinierende Welt der Fledermäuse

In der Schweiz leben 30 Fledermausarten, von denen zwei Drittel auch im Siedlungsgebiet vorkommen. Damit sind rund ein Drittel aller einheimischen Säugetierarten Fledermäuse. Aufgrund ihrer nachtaktiven Lebensweise werden sie von der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Alle bei uns vorkommenden Fledermausarten ernähren sich ausschliesslich von Insekten und sind geschickte Flugakrobatinnen, die sich in der Nacht mittels Echoortung orientieren und gleichzeitig jagen können.

An unserem Wilde Nachbarn-Anlass im Frühling können Sie mehr zu Fledermäusen erfahren. Ausserdem werden Fledermaus-Exkursionen stattfinden. Alle Veranstaltungen werden zeitnah in unserer Agenda aufgeschaltet.

Fledermaus-Quartiere gesucht

Haben Sie schon einmal Fledermäuse beobachtet? Wohnen möglichkerweise sogar Fledermäuse im Dach Ihres Hauses oder im Rolladenkasten? Wir sind an Fledermausquartieren interessiert. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Fledermäuse an einer Stelle des Hauses ein- oder ausfliegen sehen. 

Schreiben Sie uns per Mail folgende Informationen: 
  • Name, Kontaktdaten (Telefon, E-Mail)
  • genauer Ort (Adresse)
  • Datum, Zeit der Beobachtung
  • Art des Quartiers (im Dachstock, im Rollladenkasten, o.ä.), idealerweise mit einem Foto
  • wenn möglich Anzahl der ausfliegenden Fledermäuse (geschätzt)
  • Beobachtungsart: Ausflug, am Gebäude hängend, Kotspuren, o.ä.
Glühwürmchen-Entdecker:in werden

Glühwürmchen sind faszinierende Botschafter der nächtlichen Biodiversität, doch ihr Leuchten wird immer seltener. Lichtverschmutzung, intensive Nutzung und fehlende Lebensräume setzen den einheimischen Leuchtkäferarten zu. Mit dem Projekt «Glühwürmchen in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein» stärken WWF, Walter Zoo und ihre Partner die Lebensräume dieser seltenen Insekten, schliessen Wissenslücken und bereiten Wiederansiedlungen vor. Ziel ist es, die für Glühwürmchen lebensnotwendigen Bedingungen zu schaffen, damit auch bei uns ihr magisches Leuchten wieder häufiger wird. 

Möchten Sie zwischen Mai und September 2026 mithelfen, an vordefinierten Standorten Leuchtkäfer zu suchen?

Nachtspaziergang

Die Dunkelheit lädt ein, die Welt neu zu entdecken. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch die lebendige Nacht und erleben Sie dabei die Dunkelheit, Geräusche, Düfte und Bewegungen intensiver als sonst. Achten Sie dabei auf die Verwendung von künstlichem Licht - finden Sie noch dunkle Orte, die nachtaktiven Wildtieren Lebensraum bieten können?
 
Wenn Sie Wildtiere sichten, können Sie diese auf der Meldeplattform melden.

Im Jahr 2026 stehen die Fledermäuse und Glühwürmchen im Fokus. Melden Sie Quartiere und Glühwürmchenstandorte und nehmen Sie aktiv an den Mitmach-Aktionen teil.

Fledermaus jagt übers Wasser

Lebendige Nacht: Fledermäuse in den beiden Basel

Nachtspaziergang

Die Dunkelheit lädt ein, die Welt neu zu entdecken. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch die lebendige Nacht und erleben Sie dabei die Dunkelheit, Geräusche, Düfte und Bewegungen intensiver als sonst. Achten Sie dabei auf die Verwendung von künstlichem Licht - finden Sie noch dunkle Orte, die nachtaktiven Wildtieren Lebensraum bieten können?
 
Wenn Sie Wildtiere sichten, können Sie diese auf der Meldeplattform melden.

Fledermausquartier entdeckt?

Sie haben ein Fledermausquartier anhand von Kotspuren entdeckt? Weil Fledermäuse sehr heimlich leben und wir teilweise noch wenig zum Vorkommen einiger Arten in der Region wissen, ist der Verein pro Chiroptera um alle Meldungen von Quartieren froh! Nehmen Sie direkt mit dem Verein Kontakt auf.

Achtung: Die Meldung von umherfliegenden Fledermäusen hilft leider nicht, ein Quartier zu finden. Einzelnachweise sind trotzdem wichtig und können auf der Meldeplattform gemeldet werden. 

Im Jahr 2026 wollen wir mittels akustischer Aufnahmen herausfinden, welche Fledermausarten nachts die Gärten und Wohnsiedlungen im Siedlungsgebiet Basels besuchen. Helfen Sie mit!

Wildbiene auf Blume

Mitmachen bei der «Stunde der Blütenbesucher»

Mitforschen auf dem eigenen Balkon? Machen Sie mit bei der «Stunde der Blütenbesucher» und helfen Sie, die Verbreitung und Vielfalt von Schmetterlingen, Wildbienen und anderen Blütenbesuchern in der Stadt Luzern genauer kennenzulernen.
Waldkauz-Jungtier im Baum

Fotowettbewerb: Lebendige Nacht

Preisverleihung

1. Platz Jurypreis

Michael Lüthold

Erdkröte (Bufo bufo)

Format
Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

1. Platz Publikumspreis

Ben Ledermann

Dachs (Meles meles

Format
Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

2. Platz Jurypreis

Jan Rudolf von Rohr

Schleiereule (Tyto alba)

Format
Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

2. Platz Publikumspreis

Martin Meier

Gartenschläfer (Eliomys quercinus)

Format
Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

3. Platz Jurypreis

Jérôme Klotz

Italienischer Leuchtkäfer, Luciole italienne (Luciola italica)

Format
Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

3. Platz Publikumspreis

Martina Carl

Waldkäuze (Strix aluco)

Format
Bild zwei Drittel, Text ein Drittel
Im schweizweiten Fotowettbewerb «Lebendige Nacht» konnten vom 1. Januar bis 31. August 2025 Beobachtungen mit Bildern von nacht- und dämmerungsaktive Wildtieren auf der Meldeplattform hochgeladen und für den Fotowettbewerb eingereicht werden. Die Preisverleihung fand am 1. Okt. 2025 im Rahmen des Grünforums "Die dunkle Seite des Lichts" in der Stadt Zürich statt.
Heuschrecke auf verdorrter Blume

Engiadina-Val Müstair: Heuschrecken gesucht

Heuschrecken kommen in sehr vielen unterschiedlichen Lebensräumen vor. Einige von ihnen sind stark von der Landnutzung durch uns Menschen abhängig. Bei Wilde Nachbarn Engiadina-Val Müstair möchten wir in diesem Jahr mehr über die flinken Hüpfer herausfinden. Haben Sie eine Heuschrecke gesehen? Melden Sie uns Ihre Beobachtung!
Zwei Igel auf einer Treppenstufe

Zimmerberg: Freie Bahn für Igel & Co.

Resultate

Im Rahmen von unserer Aktion konnten Freiwillige eine Fotofalle kostenlos ausleihen. Mit diesen Fotofallen wurden neu geschaffene oder alte Durchgänge für jeweils zwei Wochen überwacht. Ziel war es herauszufinden, wie lange es dauert, bis ein neu geschaffener Durchgang angenommen wird und welche Tiere die Durchgänge nutzen. 

Mithilfe der Fotofallen konnte beobachtet werden, dass Igel, Eichhörnchen, Füchse, Steinmarder, Waldmäuse und andere Wildtiere die Durchgänge nutzten.

Igel
Marder

Überraschend war, dass die neu geschaffenen Durchgänge im Durchschnitt bereits nach nur vier Tagen von verschiedenen Wildtieren genutzt wurden. Igel haben die neuen Durchgänge sogar noch etwas schneller genutzt – im Durchschnitt schon nach nur drei Tagen. Viele Durchgänge wurden sogar bereits in der ersten Nacht nach der Erschaffung des neuen Durchgangs angenommen. Dies verdeutlicht, wie schnell die Wildtiere die neuen Verbindungswege entdecken. Die Nutzung zeigt, dass selbst einfache Massnahmen einen unmittelbaren positiven Effekt auf die Bewegungsmöglichkeiten von Wildtieren haben können. Jeder geschaffene Durchgang zählt und wird erstaunlich schnell von den Wildtieren entdeckt und genutzt. Dadurch wird die Lebensqualität vieler kleiner Wildtiere erhöht

Insgesamt wurden 81 Igeldurchgänge gemeldet. Dabei wurden Treppen oder Mauern mit Zwischenstufen igelfreundlich umgestaltet und Durchgänge bei Zäunen oder Mauern mit Igelplaketten markiert. 

Karte mit Meldungen von Kleinstrukturen

Die Darstellung des Beobachtungsorts erfolgt mit Google Maps.
Das ist aber nur möglich, wenn Sie Ihre Zustimmung zur Datenschutzerklärung geben.
Klicken Sie dazu im blauen Balken unten auf "ich stimme zu" und aktualisieren Sie dann den Browser.
Durchgänge schaffen und melden

Mauern und Stufen, die höher als 20 cm sind, können für Igel unüberwindbare Hindernisse darstellen. Damit sie hindurchkommen, benötigen Igel Durchgänge von mindestens 10 x 10 cm. Hohe Stufen sollten mit einer Rampe oder einer Zwischenstufe begehbar gemacht werden.

Auch steile Wände an Teichen oder Pools sind gefährlich – ohne Ausstiegsmöglichkeit besteht für Igel und andere Wildtiere Lebensgefahr. Eine einfache Ausstiegshilfe kann hier Leben retten.

Als Durchgang im Holzzaun, kann man eine Latte zwischen Boden und der unteren Querverstrebung absagen.
Backsteine als Zwischenstufen ermöglichen Igeln den Auf- und Abstieg.
Ein Metallrahmen ermöglicht einen sauberen und sicheren Durchgang durch den Maschendrahtzaun.
Finanzierung

Die Aktion "Freie Bahn für Igel & Co." wurde von den Trägerorganisationen und von folgenden Stiftungen finanziert:

  • Gemeinnützigen Fonds Kanton Zürich
  • Zürcher Tierschutz
  • Edith Walder-Stiftung
  • Heinrich Welti Stiftung
Weiterführende Links
Helfen Sie mit, den Siedlungsraum durchgängiger und wildtierfreundlicher zu gestalten!