Zum Start ins neue Jahr rücken wir das Tier des Jahres 2026, den Igel, in den Fokus. Unser Projektvideo zur Aktion «Freie Bahn für Igel & Co.» zeigt, wie 2025 mit einfachen Massnahmen sichere Wege für Igel geschaffen wurden – und wie dieses Engagement auch 2026 weitergeführt werden kann. Zum Jahresbeginn wünschen wir Ihnen viele schöne Begegnungen mit der Natur und spannende Beobachtungen von Wildtieren direkt vor Ihrer Haustür. Passend dazu steht 2026 ein vertrauter Nachbar im Fokus: der Igel, «Tier des Jahres 2026». Ein stacheliger Start ins Jahr 2026 Im vergangenen Jahr haben wir uns diesem Thema intensiv gewidmet. Im Rahmen der Aktion «Freie Bahn für Igel & Co.» haben wir 2025 gemeinsam mit zahlreichen engagierten Freiwilligen in vier Projektregionen – den beiden Basler Kantonen, der Region Zimmerberg, der Stadt Zürich und dem Kanton Thurgau – Durchgänge in Zäunen und Mauern geschaffen. Gleichzeitig war die Aktion als gesamtschweizerisches Projekt angelegt, sodass auch ausserhalb dieser Regionen landesweit Durchgänge und Kleinstrukturen realisiert und mit Plaketten gekennzeichnet werden konnten. Diese Massnahmen machen den Siedlungsraum für Igel und andere kleine Wildtiere wieder durchlässiger, ermöglichen sichere, direkte Wege zwischen Gärten, reduzieren gefährliche Aufenthalte auf Strassen und schenken den Tieren wertvolle Zeit für die Futtersuche.Unser Projektvideo gibt Einblick in die Aktion und zeigt eindrücklich, wie gross die Wirkung solcher einfacher Massnahmen sein kann. Angebote für Schulen Passend zum diesjährigen Fokus auf den Igel haben wir im Rahmen der Aktion auch Angebote für Schulen entwickelt. Speziell für Primarschulen sind ein Leitfaden zu Wildtieren rund ums Schulhaus, ein Igel-Schulrucksack mit Unterrichtsmaterial sowie ein Spurentunnelverleih entstanden, mit dem heimliche Wildtierbesucher entdeckt und dokumentiert werden können. So lassen sich Biodiversität und Artenschutz direkt im Schulalltag erlebbar machen. © wildenachbarn.ch Inhalt des Igel-Schulrucksacks © stadtwildtiere.ch Igelspur aus einem Spurentunnel des Projekts "Igel gesucht". © Carla IK / wildenachbarn.ch Igel bei einem Spurentunnel Weiterhin Freie Bahn für Igel & Co. Auch 2026 gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich für den Igel zu engagieren: Durchgänge und Kleinstrukturen können weiterhin geschaffen und über die Meldeplattformen StadtWildTiere und Wilde Nachbarn gemeldet werden. Passende Plaketten zur Kennzeichnung der Durchgänge sind im Shop erhältlich. Igel- und weitere Wildtiermeldungen sind eben-falls weiterhin sehr willkommen und liefern wertvolle Hinweise über deren Verbreitung. Unsere Gartentipps bieten ergänzende Informationen, um den eigenen Garten noch besser auf die Bedürfnisse der Tiere abzustimmen. Jeder Durchgang, jede Meldung und jedes aufmerksame Hinschauen trägt dazu bei, den Siedlungsraum lebenswerter für unsere tierischen Nachbarn zu machen. © Andrea Brandes / wildenachbarn.ch Ein Durchgang im Holztor wurde mit einer Plakette markiert © Beni Ammann / wildenachbarn.ch Ein Igel nutzt die Zwischentritte, die ihm das Überwinden hoher Treppenstufen erleichtern © Regina Notz / wildenachbarn.ch Mithilfe von Rampen können Igel auch hohe Mauern überwinden