Bild © Carlo Monigatti / wildenachbarn.ch BiologieMensch & TierTippsGalerie Biologie Die Schwanzmeise ist ein geselliger, kleiner Vogel, der in der Schweiz ganzjährig anzutreffen ist. Ihre kugelige Form mit langem Schwanz macht sie unverwechselbar. Sie baut kunstvolle, rundliche Nester aus Moos, Rinde, Flechten und Spinnweben in Sträuchern oder Bäumen. Die Brutsaison ist von März bis Juni. Ausserhalb der Brutzeit lebt sie oft in Familienverbänden. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus kleinen Insekten und Spinnen, im Winter auch aus Samen. Erkennungsmerkmale Kleiner, rundlicher Körper, auffallend langer Schwanz (länger als der Körper), schwarz-weiss-rosafarbenes Gefieder, helle Unterseite, kurzes Schnäbelchen. Gehört zu Singvögel Masse Grösse: 13–15 cm (davon etwa 7–9 cm Schwanz)Flügelspannweite: 16–19 cmGewicht: 7–10 g Ähnliche Arten Mit keiner anderen heimischen Art wirklich zu verwechseln. Aktivitätszeit Ganzjährig aktiv, vor allem im Winterhalbjahr gut sichtbar in kleinen Gruppen. Brutaktivität hauptsächlich im Frühling. Lebensraum Bevorzugt strukturreiche Wälder, Heckenlandschaften, Waldränder und Gärten. In der Schweiz im Flachland und den Voralpen weit verbreitet. Mensch & Tier Gefahren Gefährdet durch Verlust dichter Strauchschichten, intensive Landwirtschaft und Brutverluste durch Wetterextreme. Fördermaßnahmen Förderung von Hecken und Strauchgruppen, angepasste Schnittpflege im Frühjahr. Naturnahe Gärten mit vielfältigen, und dichten Gehölzen oder Sträuchern bieten Nahrung und Brutplätze. Beobachtungstipps Schwanzmeisen sind oft in kleinen, lebhaften Gruppen unterwegs und sind durch ihre leisen, hohen „si-si-si“-Rufe schon von Weitem zu erkennen. Sie bewegen sich flink auf Zweigen, oft kopfüber, auf der Suche nach Insekten. Besonders gut im Winter zu beobachten, wenn das Laub fehlt und die Tiere vermehrt in die Siedlungen kommen.